Rechte des Kunden

Das Maklergesetz mit sehr viel Transparenz!

Wichtig ist vor allem das einwöchige Rücktrittsrecht für Mieter und Immobilienkäufer.
Hat ein Konsument noch am selben Tag der Objektbesichtigung eine Vertragserklärung abgegeben, kann er innerhalb einer Woche zurücktreten.

Wichtig ist auch, dass die Verträge zwischen Kunden und Maklern genauen Bestimmungen unterliegen.

Entweder der Makler verwendet die von der Innung empfohlenen Standardvermittlungsverträge, oder er muss seine Verträge beim Verein für Konsumenteninformationen hinterlegen. Dabei gilt:

  • Ungesetzliche Vertragsbestandteile sind grundsätzlich ungültig, auch dann, wenn sie "Schwarz auf Weiß" niedergeschrieben sind.
  • Standardverträge sind von der Landesinnung aufgelegt. Dort erfahren Sie auch, ob eine Vereinbarung zulässig ist. Ziel ist, dass Verträge im Interesse beider Vertragspartner eindeutig und transparent sind.

Jeder Immobilienmakler hat strenge Aufklärungspflichten, insbesondere über allfällig entstehende Honorare, Gebühren und Steuern.
Neben diesen Aufklärungspflichten hat er auch Bezug auf das geltende Konsumentenschutzgesetz (bei Kunden, welche als Konsumenten eingestuft werden) zu nehmen, sowie auf ein wirtschaftliches oder familiäres Naheverhältnis zwischen ihm und dem zu vermittelnden Objekt hinzuweisen.

Selbstverständlich ist der Makler bei einem ihm erteilten Alleinvermittlungs-auftrag dazu verpflichtet, aktiv nach möglichen Vertragspartnern für seinen Kunden zu suchen. Sollte seitens des Maklers Untätigkeit vorliegen, kann dies als Vertragsverletzung gelten, wodurch dem Auftraggeber die Möglichkeit der Aufhebung des Vertrages gegeben ist.

Vereinbaren Sie als Privatkunde einen Alleinvermittlungsauftrag mit Ihrem Makler auf jeden Fall schriftlich, da jede andere Form der Vertragserteilung nicht gültig ist. Auch an danach getroffene mündliche Absprachen sind Sie als Kunde nicht gebunden. Dies gilt auch für den Fall, dass die Absprachen vor Zeugen getroffen wurden.

 
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